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Computer. Symbolfoto: Pascal Höfig

Digitale Erpressungsversuche: Mit Bombenlegung gedroht & Bitcoins gefordert

Seit Ende August dieses Jahres ermitteln unter anderem die Kriminalpolizei Würzburg und Schweinfurt in mehreren gleichgelagerten Fällen der versuchten Erpressung. Unterschiedliche Firmen erhielten eine inhaltsgleiche E-Mail, in der mit einer Bombenlegung gedroht und eine Zahlung von Bitcoins gefordert wird.

Bombendrohung

Nach den bisherigen kriminalpolizeilichen Erkenntnissen erhielten bislang vier unterfränkische Firmen und eine Schule gleichlautende E-Mails. Hierin drohte der oder die bislang Unbekannte eine Bombe mit bzw. aus „Tetryl“ in dem jeweiligen Gebäude zu deponieren, sofern der Empfänger nicht eine Summe von 20.000 US Dollar in Bitcoins an eine Zieladresse überweist.

Keine tatsächliche Gefährdung

Die betroffenen Firmen reagierten richtig, erkannten den Schwindel und informierten umgehend die Polizei. Zu einer Überweisung kam es in keinem der genannten Fälle. Eine tatsächliche Gefährdung von Personen oder Gebäuden durch eine vermeintliche Bombenlegung lag zu keiner Zeit vor.

Bei den Erpressungsversuchen handelt es sich nicht um ein auf Unterfranken oder Bayern beschränktes Phänomen. Auch bundesweit wurden einschlägige Erpressungsversuche bekannt.

Bei Erhalt einer solchen erpresserischen E-Mail rät die unterfränkische Polizei:

  • Bewahren Sie Ruhe – In keinem der bekannt gewordenen Fälle lag eine tatsächliche Gefahr vor!
  • Setzen Sie sich mit Ihrer örtlich zuständigen Polizeidienststelle in Verbindung!
  • Gehen Sie keinesfalls auf entsprechende Forderungen ein!

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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