Hinter der Albert-Schweitzer Schule entsteht ein Neubau für einen neuen Kinder-und Jugentreff am Bergl. Foto: Dirk Flieger
Hinter der Albert-Schweitzer-Schule entsteht ein Neubau für einen neuen Kinder-und Jugentreff am Bergl. Foto: Dirk Flieger

Neubau Kinder- und Jugendtreff am Bergl nimmt Fahrt auf

Schon seit Anfang letzten Jahres ist der Neubau eines Kinder-und Jugendtreffs geplant, nachdem „Die Scheibe“ zugunsten der Erweiterung eines NORMA-Marktes weichen musste. Nun sind schon die Züge der neuen Jugendeinrichtung am Bergl erkennbar, denn die Arbeiten für das neue Gebäude sind in vollem Gange.

Neubau ins Auge gefasst

Bereits seit 1981 existierte die Kinder- und Jugendarbeit am Bergl, die zunächst in den Räumlichkeiten einer Tiefgarage in der Geldersheimer Straße untergebracht war. „Die Scheibe“ wurde schließlich 1990 in Betrieb genommen, zwei Jahre später wurden im Café Morrison Räume angemietet. Nach der Kündigung war Schluss – eine neue Einrichtung musste her. Da keine geeigneten Bestandsräume am Bergl auffindbar waren, fasste man einen Neubau hinter der Albert-Schweitzer-Schule ins Auge.

Große Räume und Außenbereich

Dieser wird nun realisiert: Die Stadt präsentierte in einem Pressetermin den Baufortschritt des neuen Treffpunktes für Kinder und Jugend. Großzügige Räume, die flexibel nutzbar und zudem ein Kompromiss zwischen Kosten und Erfordernissen der täglichen Arbeit darstellen, prägen das neue Gebäude. Außerdem soll es einen großen Außenbereich mit Bolzplatz, Spielplatz, Terrassen und Grünflächen geben – am vorherigen Standort undenkbar. In den Planungen des Neubaus waren unter anderen pädagogische Fachkräfte involviert.

Große Räume und ein Außenbereich decken die Erfordernisse der Jugendarbeit ab. Foto: Dirk Flieger

Große Räume und ein Außenbereich decken die Erfordernisse der Jugendarbeit ab. Foto: Dirk Flieger

Große Räume und ein Außenbereich decken die Erfordernisse der Jugendarbeit ab. Foto: Dirk Flieger

Große Räume und ein Außenbereich decken die Erfordernisse der Jugendarbeit ab. Foto: Dirk Flieger

Große Räume und ein Außenbereich decken die Erfordernisse der Jugendarbeit ab. Foto: Dirk Flieger

Große Räume und ein Außenbereich decken die Erfordernisse der Jugendarbeit ab. Foto: Dirk Flieger

Durch die Lage ist auch eine sehr enge Zusammenarbeit mit der benachbarten Schule möglich – eine ganz neue, zukunftsweisende Form, so die Stadt. Demnach können sich freizeitpädagogische Angebote mit schulbezogenen abwechseln.

Große Bedeutung

Inhaltlich laufen noch Planungen, allerdings sollen zentrale Bestandteile schon feststehen: Ein Kinder- und Jugendcafé werde man im neuen Treff genauso finden, wie Eltern-Kind-Angebote, ein Schülercafé, Ferienangebote und Workshops.

Generell hat der Neubau eine große Bedeutung für den Stadtteil Bergl: Von den 9.000 Einwohnern des Stadtteils sind rund 1.600 unter 18 Jahren –  davon 650 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren sowie 530 Jugendliche ab 13 Jahren. Die Jugendarbeit stellt demnach einen wesentlichen Anknüpfungspunkt für diese Generationen dar, um eine Möglichkeit zum Austausch und zur Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen zu schaffen. Dies kommt insbesondere dem erhöhten Anteil an finanziell schwachen Familien zugute: Die Mitarbeiter sind so auch Vertrauenspersonen, Helfer und Berater in schwierigen Lebensphasen.

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