Feuerwehr im Einsatz. Symbolfoto: Pascal Höfig
Feuerwehr im Einsatz. Symbolfoto: Pascal Höfig

Vollbrand eines Sattelzuganhängers auf A7

Am Donnerstag, 10.09.2020, befuhr ein 29-Jähriger mit seinem Sattelzug die BAB 7 in Fahrtrichtung Würzburg. Nach ersten Erkenntnissen geriet im Streckenabschnitt zwischen der Tank- und Rastanlage Riedener Wald West und der Anschlussstelle Gramschatz gegen 17:00 Uhr ein Radlager des Sattelanhängers aufgrund technischen Defekts in Brand.

Das Feuer breitete sich daraufhin innerhalb kurzer Zeit auf den mit Schnittholz beladenen Sattelanhänger aus. Dem Fahrzeugführer gelang es anzuhalten und durch Abhängen des Sattelanhängers ein Ausbreiten des Feuers auf die Sattelzugmaschine zu verhindern.

Autobahn über 13 Stunden gesperrt

Der Brand des Sattelanhängers wurde durch die freiwilligen Feuerwehren Bergtheim, Gramschatz, Erbshausen, Arnstein, Hausen, Werneck und Estenfeld gelöscht. Insgesamt befanden sich 70 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Fahrbahn wurde mit Hilfe eines Bergekrans geräumt. Die Fahrbahn in Richtung Würzburg musste zum Zwecke der Lösch- und Bergungsarbeiten für die Dauer von 13 1⁄2 Stunden bis in die Morgenstunden des 11.09.2020 ab dem Autobahnkreuz Schweinfurt/Werneck voll gesperrt werden.

Zudem wurde die VPI Schweinfurt-Werneck von der Autobahnmeisterei Erbshausen sowie einem ortsansässigen Unternehmer, der den Feuerwehren bei den Löscharbeiten mit einem Radlader behilflich war, unterstützt.

Keine Verletzten, 50.000 Euro Schaden

Der Fahrzeugführer sowie andere Verkehrsteilnehmer blieben durch den Vorfall unverletzt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck.

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