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Achtung vor Betrügern am Telefon! Symbolfoto: Pascal Höfig
Achtung vor Betrügern am Telefon! Symbolfoto: Pascal Höfig

Falsches Gewinnversprechen am Telefon – Polizei rät zur Vorsicht

Am Mittwochnachmittag ist eine Seniorin aus Oberthulba im Landkreis Bad Kissingen Betrügern aufgesessen. Die Unbekannten hatten der Frau einen Gewinn von mehreren Tausend Euro versprochen, für den sie als Sicherheit zunächst selbst Geld zahlen sollte. Die Dame übermittelte mehrere Hundert Euro in Form von Gutschein-Codes bevor sie bemerkte, dass sie auf eine Betrugsmasche herein gefallen war.

Gutschein-Codes für angebliche Gewinnauszahlung

Die Geschädigte hatte gegen 13.30 Uhr einen Anruf erhalten und ihr wurde ein angeblicher Gewinn von bis zu 74.000 Euro in Aussicht gestellt. Obwohl die Dame an keinem Gewinnspiel teilgenommen hatte, ließ sie sich darauf ein, in eine Art Vorleistung zu gehen und übermittelte am Telefon Gutschein-Codes eines Online-Händlers im Wert von mehreren Hundert Euro an den unbekannten Anrufer. Einen Gewinn hat die Frau natürlich nicht erhalten.

Kripo Schweinfurt ermittelt im Betrugsfall

Sie meldete sich bei der Hammelburger Polizei, um den Betrugsfall anzuzeigen. Die Kripo Schweinfurt hat den Fall mittlerweile übernommen und ermittelt gegen die unbekannten Täter. Niemand sollte Scheu haben, bei derartigen verdächtigen Wahrnehmungen umgehend die Polizei zu verständigen. Jeder Hinweis wird dankbar entgegengenommen.

Darüber hinaus rät das Polizeipräsidium Unterfranken

  • Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben!
  • Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern!
  • Gutschein-Codes sind wie Bargeld zu behandeln. Diese sind auch ohne die Gutscheinkarte gültig! Übermitteln Sie diese daher nie am Telefon!
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen wie Telefonnummern, Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern etc. weiter!
  • Weisen Sie unberechtigte Geldforderungen zurück!
  • Wenn Sie Zweifel haben, wenden Sie sich jederzeit an Ihre örtlich zuständige Polizeidienststelle!

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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