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Ver.di Warnstreik. Symbolfoto: Pascal Höfig
Ver.di Warnstreik. Symbolfoto: Pascal Höfig

Warnstreik am 29. September: Busverkehr betroffen

Achtung an alle Fahrgäste im ÖPNV: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft am morgigen Dienstag, 29. September 2020, erneut zu Warnstreiks auf. Auch in der zweiten Verhandlungsrunde für einen neuen Tarifvertrag im Öffentlichen Dienst ist noch kein Angebot vonseiten der Arbeitgeber zustande gekommen.

Omnibusse stehen still

Dies betrifft auch den Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Schweinfurt GmbH. Wie die Stadtwerke in einer Pressemitteilung bekanntgeben, sind die Beschäftigten morgen zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Demzufolge sei mit Fahrtausfällen und massiven Einschränkungen im gesamten Liniennetz zu rechnen. Wer also auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, sollte sich für diesen Tag schon mal eine Alternative organisieren. Dies könne insbesondere auch den Schülerverkehr betreffen.

Forderung nach echter Wertschätzung

Hintergrund der anhaltenden Streiks sind die laufenden Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst: Diese starteten zum 01. September, nachdem der vorher gültige Tarifvertrag von 2018 gekündigt worden war. Seitdem sind die Verhandlungen jedoch ins Stocken geraten. Nachdem die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes zum Beispiel in Krankenhäusern und Pflegeheimen, in den Gesundheitsämtern und Verwaltungen, im ÖPNV und bei den Stadtwerken in der Hochzeit des Corona-Ausbruches noch viel Zuspruch und Anerkennung erhielten, ist davon bei den aktuellen Verhandlungen wenig zu spüren, wie Gewerkschaftsvertreter kritisieren. Damit diese Anerkennung sich auch in finanzieller Wertschätzung widerspiegelt, hatten unterschiedliche Stadtratsfraktionen einen entsprechenden Appell an den Schweinfurter Oberbürgermeister Sebastian Remelé gerichtet.

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