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Ein Sattelschlepper. Symbolfoto: Pascal Höfig
Ein Sattelschlepper. Symbolfoto: Pascal Höfig

Lkw-Fahrer mit zwei Fahrerkarten fast 24 Stunden am Stück unterwegs

Am gestrigen Dienstagmorgen kontrollierten Beamte des Schwerverkehrstrupps der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck auf der A7 auf Höhe der Gemeinde Hausen bei Würzburg einen Sattelzug aus Nordrheinwestfalen. Den Beamten fielen hierbei diverse Unstimmigkeiten bei den Daten des digitalen Kontrollgeräts auf. Nachdem dies dem 35-jährigen Fahrer vorgehalten worden war, gab er zu mit einer zweiten Fahrerkarte gefahren zu sein. Diese hatte er kurz vor der Kontrolle gegen seine eigene ausgetauscht.

Fast 24 Stunden Fahrt

Während der Kontrolle hatte der Lkw-Fahrer noch versucht, in einem unbemerkten Moment, die zweite Fahrerkarte im Batteriekasten des Lkw zu verstecken, übergab diese aber dann nach Aufforderung doch an die Beamten.
Der Grund für dieses Verhalten war dann auch recht schnell klar. Insgesamt war der 35-jährige annähernd 24 Stunden am Stück hinter dem Lenkrad gesessen. Die Weiterfahrt wurde an Ort und Stelle, für 10 Stunden, zur Einbringung der Ruhezeit, untersagt.

Die Konsequenzen

Gegen den Fahrer wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Fälschung beweiserheblicher Daten, sowie Verstößen gegen die Sozialvorschriften im Straßenverkehr eingeleitet. Nebenbei fanden die Beamten im Führerhaus noch ein Einhandmesser, für das der 35-jährige kein Berechtigtes Interesse nachweisen konnte. Hierfür wurde noch ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Waffengesetz eingeleitet und das Messer sichergestellt.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck.

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