Schreckschusswaffe. Symbolfoto: Pascal Höfig
Schreckschusswaffe. Symbolfoto: Pascal Höfig

Schüsse im Stadtgebiet zu hören

Am Dienstag, gegen 16.10 Uhr, gingen mehrere Telefonanrufe bei der Polizeiinspektion Schweinfurt ein. Hierbei wurde mitgeteilt, dass es zu mehreren Schussabgaben in der Landwehrstraße kam, woher sie stammen würden, könnte man nicht sagen.

Angeblich versehentliche Schussabgabe

Nachdem mehrere Streifen der Polizei in die Landwehrstraße beordert wurden, konnte der Verursacher letztendlich schnell ausfindig gemacht werden. Ein 20-jähriger Schweinfurter gab sich als vermeintlicher Schütze zu erkennen. Er gab an, dass es sich nur um versehentliche Schussabgaben bei der Reinigung einer erlaubnisfreien Schusswaffe, einer sogenannten Schreckschusswaffe, gehandelt habe.

Verfahren eingeleitet

Eine Überprüfung der Wohnung, in der die Schussabgabe stattgefunden haben soll, erbrachte jedoch andere Erkenntnisse und war auch mit den Mitteilungen der Bevölkerung nicht in Einklang zu bringen. Aus diesem Grund wurde ein Verfahren gegen den 20-Jährigen eröffnet, in dem die Hintergründe der Schussabgabe ermittelt werden müssen. Die Waffe, sowie weitere Munition wurden sichergestellt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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