Schloss Werneck mit Park und Gartenteich. Foto: Dirk Flieger
Schloss Werneck mit Park und Gartenteich. Foto: Dirk Flieger

Café im Schloss Werneck muss wohl für immer schließen

Wohl auch nach dem Lockdown wird das „Café Balthasar“ im Schloss Werneck nicht mehr öffnen können, coronabedingte Umsatzrückgänge seien laut Paul Strobel, Vorsitzender des Betreiber-Vereins „Aufwind“, der Grund, so berichtet der BR. Der wirtschaftliche Betrieb könne nicht mehr gewährleistet werden heißt es. Für Strobel „schrecklich“, dass dieses besondere Café schließen muss.

Projekt für psychisch Kranke

Denn im „Café Balthasar“ konnten psychisch kranke Menschen mitarbeiten, um die Möglichkeit zu bekommen, sich wieder in der Arbeitswelt zurechtzufinden. Bisher waren 18 psychisch Erkrankte und zehn Betreuerinnen in diesem Projekt beschäftigt, so der BR. Durch die Arbeit im Café haben sich die kranken Menschen wieder psychisch stabilisieren und auch in ihrer Persönlichkeit weiterentwickeln können, heißt es. Laut BR warf Paul Strobel demnach die Frage auf, ob es für solche Projekte nicht auch eine Corona-Hilfe geben könnte.

Geplant sei die Schließung eigentlich erst für den 19. Dezember gewesen, so der BR. Ob nun das Café aber nach dem Lockdown nochmal öffnen werde, sei allerdings fraglich.

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