Schweinfurter Rathaus. Foto: Pascal Höfig
Schweinfurter Rathaus. Foto: Pascal Höfig

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Mitarbeiter der Stadt Schweinfurt

Vermögensdelikte – so lautet der Vorwurf gegen einen Mitarbeiter der Stadt Schweinfurt, der in leitender Position tätig ist, das berichtet der BR. Insgesamt drei Strafanzeigen seien gegen den Mitarbeiter erstattet worden heißt es, allerdings stehe man mit den Ermittlungen noch am Anfang, so der BR.

Drei Anzeigen – u.a. von OB Remelé

Die Anzeigen würden von Schweinfurts OB Sebastian Remelé, einer Anwaltskanzlei und einer anonymen Person stammen, so Axel Weihprecht von der Schweinfurter Staatsanwaltschaft dem BR gegenüber. Vonseiten der Stadt gebe es bisher noch kein Statement zum Vorfall bzw. den aufgenommenen Ermittlungen.

Kantinenabrechnungen und Bewirtungsbelege

Bei den Vorwürfen, die dem Mitarbeiter zur Last gelegt werden, handele es sich laut Berichten der Main-Post um drei verschiedene Sachverhalte. Zum einen geht es um Abrechnungen der letzten zehn Jahre zum Eigenkonsum in der städtischen Kantine. Hier werde von der Kripo nun geprüft, ob auch alles korrekt abgerechnet wurde, heißt es. Weiters gehe es um einen Vertrag, den der leitende Mitarbeiter mit einem Dienstleister im Namen der Stadt Schweinfurt abgeschlossen habe und der dritte Punkt seien Bewirtungsbelege, bei denen überprüft werden müsse, ob zum einen die Treffen mit den Geschäftspartnern so stattgefunden haben und zum anderen, ob auch die benannten Personen anwesend waren, so die Main-Post.

- ANZEIGE -