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Streifenwagen der Polizei. Foto: Pascal Höfig
Streifenwagen der Polizei. Foto: Pascal Höfig

Wash-Wash Geldvermehrung: Mann festgenommen

In der vergangenen Woche wurde in Schweinfurt ein Mann festgenommen, der den sogenannten Wash-Wash-Betrug versucht haben könnte einzufädeln. Er wurde wegen gleichgelagerter Fälle von einer Staatsanwaltschaft in Nordrhein-Westfalen mit Haftbefehl gesucht. Daher ist nicht auszuschließen, dass er auch im hiesigen Bereich aufgetreten ist, da er sich nachweislich mindestens seit dem 01.02.2021 hier aufgehalten hatte.

Große Summen in Scheine investieren

Bei der „Wash-Wash“-Methode wird Opfern vorgegaukelt, angeblich echte, eingefärbte Banknoten mittels chemischer Behandlung wieder zu umlauffähigen Scheine zurückgewinnen zu können. Varianten davon sind, dass mittels chemischer Flüssigkeiten und eingefärbter Papierscheinen Geld vermehrt werden könne. Der verblüffende „Erfolg“ bei der Demonstration bringt die Opfer dazu, große Summen Geld in Chemikalien und eingefärbte bzw. weiße Scheine zu investieren.

Betrugsmasche

Die Polizei weist darauf hin, dass es sich hierbei ausschließlich um eine Betrugshandlung handelt. Es ist chemisch nicht möglich Geldscheine durch Verfahren zu bleichen und in einer Art Umkehr wieder in den Urzustand zu versetzen. Der Mann wird wie folgt beschrieben: 165 cm groß, dick, dunkelhäutig, Glatze, trug evtl. Blue-Jeans, Sacco, einen grauen Mantel, Lederschuhe, weißes Hemd.

Die Polizei Schweinfurt sucht daher nach Zeugen oder gar Geschädigte, bei denen der Mann in oben beschriebener Art und Weise aufgetreten ist bzw. bei denen ein Termin für gleichgelagerte Fälle nicht zustande kam. Der Festgenommene spricht neben französisch, englisch und deutsch auch spanisch. Auch hat er sich bei seiner Festnahme in weiblicher Begleitung befunden. Es könnte daher auch ein Paar infrage kommen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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