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(v.l.) Kai Fraass und Gunther Schunk mit ihrem neuen Asterix uff Meefränggisch. Foto: A. Weissenberger
(v.l.) Kai Fraass und Gunther Schunk mit ihrem neuen Asterix uff Meefränggisch. Foto: A. Weissenberger

Neuer Band von „Asterix uff Meefränggisch“ erscheint

Dunnerkeil und Servusla! Für alle Comic- und Frankenfreunde gibt es etwas Neues zum Lesen: Nach fünf erfolgreichen Bänden von Asterix auf Meefränggisch kommt nun der sechste Band für alle Fans. Übersetzt und kredenzt wurde er, wie die vorherigen fünf, von Gunther Schunk und Kai Fraass. Darum geht es im neusten Abenteuer von Asterix und Obelix, das schätzen die beiden Würzburger an Comics und dem Mainfränkischen Dialekt besonders und was kann Gunther Schunk sonst noch zum Dialekt verraten.

Dialektforscher und Journalismus

Gunther Schunk und Kai Fraass sind keine unbekannten Gesichter. Gunther Schunk ist nicht nur Dialektforscher, sondern auch Journalist, Schriftsteller und Redakteur. Unter anderem lehrte er an der Universität Würzburg, war freier Mitarbeiter bei der Main-Post und arbeitete am unterfränkischen Sprachatlas mit. Als Dialektforscher arbeitet er am liebsten mit Tönen und Buchstaben, dabei mit Dialekt und Blues. Laut Schunk ist beides „richtig authentisch“. Als ihm die Stelle als „Sprechblasenbefüller in Mundart“ der Asterixbände angeboten wurde, war Schunk begeistert: „Als Freund jeglicher Form von Sprachakrobatik kam mir das Amt (…) grad‘ recht.“

Fraass arbeitet, neben seiner aktuellen Tätigkeit als Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Bad Kissingen als Journalist und erfüllte zahlreiche Lehraufträge an der FHWS. Für ihn ist „ein Leben ohne Comics möglich, aber nicht sinnvoll“. Seit der Mundart Comic-Reihe uff Meefränggisch ist Fraass gemeinsam beim Sprechblasen füllen engagiert.

Asterix un die Schbessarträuber

Doch worum geht es eigentlich im neusten Abenteuer der Wördsburcher? Die kantigen Wördsburcher sind für den Großkopferte aus dem Süden, Magnus Södrus Maximus, plötzlich nicht mehr die unbeugsamsten Region. Södrus Maximus hält die Bewohner des Mittelgebirges Spessart für härter als die Wördsburcher. Bedeutet: Im Harte-Hünd-Ranking fallen sie gegen die Spessart Bewohner zurück und haben ein waschechtes Imitsch-Broblem. Das können sie natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Was sich daraufhin aus der Geschichte entwickelt ist wie immer geprägt von turbulenten Ereignissen und einer feierwütigen Meute – aber: Lest selbst!

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Eine kleine Vorschau zum neuen Asterixband gibt Gunther Schunk im Video:

Mundart mit Gunther Schunk

Gunther Schunk hat bereits in der Vergangenheit das Leben der Würzburger bereichert, in dem er mit den Wörtern des Meefränggischen aufgeklärt hat. Auch die Schweinfurter haben so ihre fränkischen Lieblingswörter: „Fei“, „Mee“, „Eikäff“ und “ „Schnüdel“ wurden zumindest einmal als „typisch fränkische Wörter“ in der Region betitelt. Und welches ist Dein Lieblingswort?

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