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Marktplatz mit Rathaus. Foto: Pascal Höfig
Marktplatz mit Rathaus. Foto: Pascal Höfig

Diese Dinge sind typisch „Schweinfurterisch“

Jede Region und jeder Ort hat ja so seine gewissen Eigenarten: Dinge, Sprüche, Institutionen, die genau diese Region oder den Ort treffend beschreiben und einfach einzigartig sind. Was ist denn dann eigentlich typisch Schweinfurterisch? Was kennt hier jeder, was muss man gegessen haben, welche Art von Zeitgenossen sind die Schweinfurter? Wir haben ein paar typische Punkte zusammengefasst und freuen uns natürlich über noch mehr typische Eigenarten in den Kommentaren.

Schnüdel und Schlachtschlüssel

Echt „Schweinfurterisch“ ist auf jeden Fall der städtische Sportverein FC Schweinfurt von 1905, auch „Schnüdel“ genannt. Das wiederum ist auch so ein typischer Begriff, den man sofort mit Schweinfurt in Verbindung bringt. Es heißt, der Verein besticht mit 110 Prozent Leidenschaft und Tradition. Neben den Fußballern, die ihre Heimspiele im Willy-Sachs-Stadion austragen, wird bei den „Schnüdeln“ zum Beispiel auch Korbball, Faustball oder Hockey gespielt.

Fußball in Schweinfurt. Symbolfoto: Pascal Höfig

Fußball in Schweinfurt. Symbolfoto: Pascal Höfig

Typisch ist wohl auch die Schweinfurter Schlachtschüssel – zwar eine Geschmacksache aber sehr traditionell. Für alle, die dieses fränkische Gericht nicht kennen: Es handelt sich dabei um eine Art Schlachtplatte bei der verschiedene Teile des Schweins in „sieben Gängen“ gegessen werden. Das Besondere an der Schweinfurter Schlachtschüssel ist, dass es sich hier eher um ein geselliges Fest handelt. Auch ist das Gericht auf keiner Speisekarte zu finden und gegessen wird stets von großen Holzbrettern, Teller gibt es nicht. Dazu noch ein Roth Bier und guten Appetit!

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Dönerbuden und Gemecker

Eine Beobachtung, die auch oft Schweinfurt City-Fans immer wieder machen – so lassen es zumindest die Kommentare unter diversen Facebook-Postings erahnen – und die anscheinend für das Schweinfurter Stadtbild steht, sind Dönerläden und Handyläden. Auch Shisha-Bars und „Bäckereien ohne Ende“ findet man. Dafür gibt es „keinen gescheiten Supermarkt“ und die „Stadtmitte ist sowieso wie ausgestorben“. Die Schweinfurter nörgeln wohl gerne, beschweren sich über alles, sind launisch und „eine ignorante Ellenbogen-Gesellschaft“. Sind die Schweinfurter wirklich solche Stinkstiefel?

Viele Radler und Stau

Ebenfalls zu Schweinfurt gehören die vielen Radfahrer, die auf ihrer Radtour am Main entlang durch Schweinfurt fahren. In Corona-Zeiten vielleicht etwas weniger als sonst aber dennoch wurden auch vergangenen Frühling und Sommer einige Radler erblickt. Aber natürlich prägen unser Stadtbild auch die Wehranlagen, die Industrie, Höllental und Marienbach – all das ist unverwechselbar und typisch Schweinfurterisch – sogar der Stau um 15:30 Uhr auf der Maxbrücke stadteinwärts.

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