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Symbolbild Coronavirus. Foto: Jessica Hänse
Symbolbild Coronavirus. Foto: Jessica Hänse

Corona: Das sind die Regelungen zu Ostern

Der Ministerrat hat in der Sitzung vom 23. März beschlossen, wie es mit dem Lockdown weitergeht. Bis zum 18. April wird die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verlängert. Die Regelungen um und nach Ostern im Überblick:

„Ruhetage“ um Ostern

UPDATE (24. März 2021): Wie Angela Merkel in einer Pressekonferenz mitteilt, werden die Ruhetage von 1. April bis 5. April zurückgenommen. Gründonnerstag und Karsamstag sind hiermit keine Feiertage. Auch Ministerpräsident Markus Söder bestätigte dies in einer Regierungserklärung am Mittwoch Nachmittag.

Wie die Bayerische Regierung mitteilt sind die Tage vom 1. April (Gründonnerstag) bis zum 5. April (Ostermontag) sogenannte „Ruhetage“. An diesen Tagen gelten folgende inzidenzunabhängige Regelungen:

  • Private Zusammenkünfte sind auf den eigenen sowie einen weiteren Hausstand beschränkt, jedoch auf maximal fünf Personen. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt, Paare gelten zudem als ein Haushalt. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 verbleibt es bei der Kontaktbeschränkung auf Angehörige des eigenen Hausstands sowie zusätzlich eine weitere Person.
  • Ansammlungen im öffentlichen Raum werden grundsätzlich untersagt.
  • Betriebe, Ladengeschäfte, Unternehmen und Behörden bleiben am 1. April 2021 (Gründonnerstag) und am 3. April 2021 (Karsamstag) wie an den Osterfeiertagen geschlossen. Am Samstag, den 3. April, wird ausschließlich der Lebensmittelhandel geöffnet.
  • Die Religionsgemeinschaften werden dazu aufgerufen, religiöse Versammlungen nicht in Präsenz, sondern nur virtuell durchzuführen.

Die bisherigen Regelungen mit weiteren Öffnungsschritten in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von nicht über 100 bzw. 50 in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport bleiben in jedem Fall bis zum Ende der Osterferien (12. April 2021) ausgesetzt, heißt es weiter.

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Das gilt nach Ostern

Gastronomie, Kultur & Sport

Nach den Osterferien gelten dann wieder die inzidenzabhängigen Regelungen im Bereich Außengastronomie, Kultur und Sport. Dazu zählen laut bayerischer Regierung:

Solange in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt eine 7-Tage-Inzidenz von unter 50 besteht:
  • Öffnung der Außengastronomie
  • Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos
  • Kontaktfreier Sport im Innenbereich, Kontaktsport im Außenbereich
Solange in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt eine 7-Tage-Inzidenz von zwischen 50 und 100 besteht:
  • Öffnung der Außengastronomie mit vorheriger Terminbuchung und aktuellem (24 Stunden) COVID-19 Schnell- oder Selbsttest
  • Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos mit aktuellem (24 Stunden) COVID-19 Schnell- oder Selbsttest
  • Kontaktfreier Sport im Innenbereich, Kontaktsport im Außenbereich mit aktuellem (24 Stunden) COVID-19 Schnell- oder Selbsttest.
Ob sich ein langfristiges Konzept durchsetzen wird, soll vorab getestet werden „Im Rahmen eines Modellprojekts werden bis zu drei Theater-, Konzert- oder Opernhäuser in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 ausgewählt, um unter strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen die Wirksamkeit insbesondere von umfassenden Testkonzepten zu untersuchen.“, so der Beschluss.

Einzelhandel

Für den Einzelhandel gilt mit Ablauf der Osterferien:

  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 wird der Einzelhandel geöffnet, unter Geltung der allgemeinen Schutz- und Hygienekonzepte (v.a. Mindestabstand, Maskenpflicht, ein Kunde je 10 qm für die ersten 800 qm der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 qm für den 800 qm übersteigenden Teil der Verkaufsfläche).
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200 gilt für den Einzelhandel zusätzlich: Terminshopping-Angebote („Click & Meet“), ein Kunde pro 40 qm Verkaufsfläche nach vorheriger Terminvereinbarung und Vorlage eines aktuellen (24 Stunden) negativen Tests.

Auch hierzu gibt es wieder Modellprojekte: Drei Städte mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 sollen mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept für die Dauer von 14 Tagen einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens öffnen können, um die Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten unter Nutzung insbesondere eines konsequenten Testregimes zu untersuchen, heißt es.

Schule und Kita

Für den Schulunterricht gilt nach den Osterferien:

  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 50 erfolgt in den Grundschulstufen Präsenzunterricht.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt zwischen 50 und 100 erfolgt in allen Klassen Wechselunterricht.
  • In allen Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz größer 100 gilt grundsätzlich Distanzunterricht. Wechselunterricht gilt aber für folgende Klassen unter folgenden, ergänzenden Infektionsschutzmaßnahmen an den Schulen:
    • In den Abschlussklassen und der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe und der Jahrgangsstufe Q11 am Gymnasium sowie der 11. Jahrgangsstufe an der FOS wird Präsenzunterricht mit Mindestabstand oder Wechselunterricht angeboten.
    • An diesem Unterricht in Präsenz dürfen in den betreffenden Jahrgangsstufen nur Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die über einen höchstens 48 Stunden alten negativen PCR- oder POC-Antigentests verfügen oder in der Schule unter Aufsicht einen entsprechenden Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben.
    • Auch das an den Schulen tätige Personal soll sich mindestens zweimal wöchentlich einem eigenverantwortlichen Selbsttest unterziehen. Dies gilt auch bei Notbetreuung.

Für Kitas ändert sich nach den Osterferien nichts, so gilt ab einer Inzidenz von 100 nach wie vor eine Schließung bis auf die Notbetreuung.

Stadt Schweinfurt erweitert Maskenpflicht

Wie die Stadt Schweinfurt in einer Pressemitteilung informiert, wird auf Grundlage der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung eine neue Allgemeinverfügung erlassen, welche zunächst bis zum 6. April gilt.

Darin ist wie bisher das Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen geregelt. Konkret ist darin verankert, dass der Konsum von Alkohol auf allen öffentlichen Verkehrsflächen im Innenstadtbereich ganztägig untersagt ist. Der Innenstadtbereich wird durch folgende öffentliche Straßen bzw. Grünanlagen begrenzt, wobei diese jeweils noch zum Innenstadtbereich zählen:

  • Gutermann-Promenade bis zur Hahnenhügelbrücke (inklusive Grünflächen bis zum Mainufer),
  • Landwehrstraße,
  • Georg-Schäfer-Straße,
  • Friedrich-Ebert-Straße,
  • Niederwerrner Straße,
  • Am Obertor,
  • Fehrstraße,
  • Am Oberen Marienbach,
  • Paul-Rummert-Ring,
  • Am Zollhof,
  • Am Unteren Marienbach.

Neu ist eine Ausweitung der Maskenpflicht in der Innenstadt. Galt diese bislang ausschließlich in der Keßlergasse ist nun zusätzlich auch in folgenden Straßen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen:

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  • Spitalstraße,
  • Kronengässchen,
  • Georg-Wichtermann-Platz,
  • Lange Zehntstraße ab/bis Einmündung Stepfgasse,
  • Roßmarkt (bis zu den jeweiligen Einmündungen der Manggasse, Wolfsgasse, Jägersbrunnen und Hohe Brückengasse) und
  • Rückertstraße ab/bis Einmündung Burggasse.
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