Banner
Für erholsamen Schlaf braucht es ein richtiges Schlafzimmer. Foto: Pascal Höfig
Für erholsamen Schlaf braucht es ein richtiges Schlafzimmer. Foto: Pascal Höfig

Das richtige Schlafzimmer für ruhige Nächte

Ein unruhiger Schlaf und häufiges Wachwerden in der Nacht – viele Menschen kennen das. Während am stundenlangen Wachliegen häufig Sorgen und Nöte die Schuld tragen, kann auch die Einrichtung im Schlafzimmer negative Folgen für Körper und Psyche haben. Im Folgenden werden hilfreiche Tipps, wie sich die Einrichtung des Schlafzimmers anpassen lässt und die Nächte bald wieder erholsamer werden, präsentiert.

Warum ist guter Schlaf so wichtig?

Schlaf hilft Körper und Geist, sich vom Tag zu erholen, und ist deshalb lebenswichtig. Während des Schlafs regenerieren sich der Stoffwechsel und das Immunsystem, außerdem verarbeitet das Gehirn die Eindrücke des Tages. Ein gesunder Schlaf übt nicht nur großen Einfluss auf unser Wohlbefinden aus – er spielt auch eine wichtige Rolle für die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit. Jeder kennt Situationen, in denen die Müdigkeit so groß ist, dass es schwerfällt, sich neue Dinge zu merken oder Erinnerungen abzuspeichern. Eine gute Schlafqualität ist die beste Voraussetzung dafür, den Tag über leistungsfähig zu sein. Schlafentzug dagegen vermindert die geistige Leistungsfähigkeit. Viele Menschen reagieren bei Schlafmangel gereizter als gewöhnlich und sind launischer.

Wie sollte man sein Schlafzimmer einrichten?

Wie es in unserem Schlafzimmer aussieht, hat großen Einfluss darauf, ob wir gut schlafen. Ganz wichtig: Das Schlafzimmer sollte nie mit unnötigen Gegenständen oder Möbeln zugestellt werden. Insbesondere alles, was an die Arbeit erinnert, muss draußen bleiben – denn es weckt nur störende Erinnerungen an mögliche Konflikte auf der Arbeit und wirkt häufig bedrängend. Es kann beispielsweise hilfreich sein, eine Liste der Gegenstände zu machen, die im Schlafzimmer nichts zu suchen haben, und anschließend neue Orte für sie zu finden. Auch das Ausmisten von Schränken und Kommoden kann ein gutes Gefühl von Freiraum schaffen und sich positiv aufs Wohlbefinden auswirken.

Für den Kleiderschrank – egal, ob begehbar oder nicht – gilt: Er muss immer aufgeräumt sowie gut belüftet und beleuchtet sein. Ein unaufgeräumter Schrank mit unübersichtlichem Inhalt wirkt sich negativ auf den gesamten Schlafraum aus.

Rectangle
topmobile2

Bettkästen können zwar praktisch sein – trotzdem sollte der Platz unter dem Bett nicht als Stauraum dienen. Der Grund: Nur wenn die Luft unter der Matratze zirkulieren kann, staut sich keine Feuchtigkeit an, die Schimmel und Hausstaubmilben einen optimalen Lebensraum bietet.
Möbel-Eins hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wohnräume seiner KundInnen zu optimieren – in optischer wie auch in praktischer Hinsicht. Für das perfekt ausgestattete Schlafzimmer finden sich beispielsweise passende Boxspringbetten online bei Möbel-Eins.

Was genau ist eine verringerte Schlafqualität?

Wie viel Schlaf man braucht, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Während einigen fünf Stunden ausreichen, benötigen andere mindestens neun Stunden. Eines ist den Deutschen allerdings gemeinsam: Fast ein Drittel kann mindestens einmal pro Woche nur schlecht ein- oder durchschlafen.

Eine Einschlafstörung liegt dann vor, wenn jemand über mehrere Wochen hinweg lange Zeit nicht einschlafen kann, obwohl die Person müde ist. Unter einer Durchschlafstörung dagegen leiden Menschen, die mehrmals in der Nacht aufwachen und länger als 30 Minuten benötigen, um wieder einzuschlafen – oder aber morgens zu früh aufwachen, obwohl sie noch müde sind. Sobald der Alltag vom Schlafmangel beeinträchtigt wird, spricht man von Schlafproblemen.

ExpertInnen haben drei Faktoren für einen guten Schlaf identifiziert:

  • Einschlafdauer: Weniger als 15 Minuten benötigen Menschen mit einer guten Schlafqualität fürs Einschlafen. Eine Einschlafdauer zwischen 16 und 30 Minuten ist ebenfalls noch im guten Bereich. Menschen dagegen, die 45 bis 60 Minuten für das Einschlafen brauchen, haben eine schlechte Schlafqualität.
  • Anzahl der Wachphasen: Keine oder höchstens eine Wachphase von mehr als fünf Minuten sprechen für eine gute Schlafqualität. Vier oder mehr solcher Wachphasen dagegen sprechen für eine eher schlechte Schlafqualität.
  • Wachzeit nach dem ersten Einschlafen: Eine gute Schlafqualität liegt vor, wenn die Wachzeit nach dem ersten Einschlafen weniger als 20 Minuten beträgt. Schlecht ist die Schlafqualität bei einer Wachzeit von mehr als 51 Minuten.

Wie wirken sich Sorgen auf das Schlafverhalten aus?

Studien zeigen, dass Alltagssorgen ein häufiger Grund für das Vorliegen von Schlafstörungen sind. Hektik und Stress dominieren den Tag, an allen Ecken und Enden drängen Probleme, die gelöst werden müssen. Alles wird zu viel. Während sich das Unterbewusstsein tagsüber ganz gut in Schach halten lässt, wird es nachts aktiv. Die Konsequenz: Man liegt stundenlang wach, wälzt sich hin und her, grübelt über die Arbeit und das Leben nach.

Kraft für den Tag sammelt man nur durch eine entspannte Nacht. Ein guter Ansatz, um endlich wieder die verdiente Nachtruhe genießen zu können, sind daher Übungen zur Entspannung. Außerdem kann es hilfreich sein, den Abend möglichst ruhig und ohne Aufregung zu verbringen und sich so optimal auf die Ruhephase vorzubereiten.

Welche Tipps gibt es für einen gesunden Schlaf?

Folgende Hinweise helfen, zu einem guten Schlaf zurückzufinden:

  • Das richtige Bett: Die richtige Wahl von Bett, Lattenrost und Matratze hat großen Einfluss auf den Schlaf. Daher lohnt es sich, hier etwas mehr auszugeben – schließlich ist ein Bett jede Macht großen Belastungen ausgesetzt. Damit der Lattenrost und die Matratze dem Körper trotzdem guten Halt geben, sollte ein gutes Bett zuallererst stabil sein. Außerdem ist auf eine solide Verarbeitung zu achten, damit das Bett auch nach längerer Benutzung noch stabil bleibt. Ein Boxspringbett ist hier das Mittel der Wahl.
  • Dunkel, leise und kühl: Dunkelheit und Stille sind unerlässlich für einen erholsamen Schlaf, helles Licht und Geräusche dagegen unterbrechen die Nacht häufig vorzeitig. Deshalb ist es sinnvoll, das eigene Schlafzimmer so dunkel und geräuscharm wie möglich zu gestalten. Auch bei fehlenden Rollladen ist dies beispielsweise durch das Anbringen eines lichtundurchlässigen Rollos möglich. Laute Geräusche lassen sich vermeiden, indem man ein besonders stilles Zimmer zum Schlafzimmer macht.
  • Farbliche Gestaltung: Wände, Möbel wie auch die Bettwäsche sollten kühle Farben haben. Klassisches Weiß und Grau-, Blau- und Grüntöne haben eine beruhigende Wirkung und fördern die Einschlafbereitschaft. Knallige Rottöne dagegen wirken eher anregend.
  • Ideale Raumtemperatur beachten: Auch die Umgebungstemperatur spielt eine wichtige Rolle für den Schlaf. ExpertInnen empfehlen stattdessen eine Zimmertemperatur von etwa 18 Grad. Weniger als 16 Grad sollte die Temperatur aber nicht betragen. Schließlich sollte man beim Schlafen weder schwitzen noch frieren. Hinzu kommt, dass Temperaturen unter 16 Grad die Schimmelbildung im Schlafzimmer fördern.
  • Trockene Luft vermeiden: Wird die Raumluft zu trocken, kann dies die Atemwege belasten – weshalb im Schlafzimmer neben der Temperatur auch die Luftfeuchtigkeit zu beachten ist. Dass die Luft im Schlafzimmer schneller trocken wird als in anderen Räumen, liegt daran, dass wir Menschen in der Nacht über die Atmung und Haut etwa einen halben Liter Flüssigkeit verlieren. Eine zu trockene Raumluft wirkt sich schließlich förderlich auf Erkältungen und andere Atemwegserkrankungen aus. Aus diesem Grund sollte vor dem Schlafengehen immer gründlich gelüftet werden – jeden Abend für mindestens fünf Minuten bei weit geöffnetem Fenster.
  • Pflanzenfreie Zone: Da Pflanzen Sauerstoff verbrauchen und Kohlendioxid abgeben, behindern sie einen guten Schlaf und gehören deshalb nicht ins Schlafzimmer. Hinzu kommt, dass Pflanzen Staub fangen. Dieser kann Allergene enthalten, die die Atemwege belasten.
  • Schlafposition: Die richtige Körperhaltung fördert einen gesunden Schlaf. ExpertInnen sind sich heute einig, dass die beste Schlafposition die Rückenlage ist. Liegt man flach auf dem Rücken, werden Nacken und Rücken entlastet und eine freie Atmung ist möglich.
Billboard 2 Topmobile