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Brand in einem ehemaligen Bunker in Werneck. Foto: Feuerwehr Werneck
Brand in einem ehemaligen Bunker in Werneck. Foto: Feuerwehr Werneck

Brand in Weltkriegsbunker

Am Dienstag gegen 18:20 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Werneck zu einer Rauchentwicklung im Freien im Bereich der Meininger Straße alarmiert. Vor Ort konnte Rauchaustritt aus einem Gullideckel festgestellt werden, allerdings blieb dessen Ursache auch nach Kontrolle der Kanalisation vorerst völlig unklar.

Massive Verrauchung im Bunker

Die weitere Erkundung führte die Einsatzleitung in Richtung des nahegelegenen überirdischen Einstiegs in einen ehemaligen Weltkriegsbunker. Damit bewies man den richtigen Riecher, denn im Inneren des Bunkers konnte eine massive Verrauchung festgestellt werden.

Brand in einem ehemaligen Bunker in Werneck. Foto: Feuerwehr Werneck

Brand in einem ehemaligen Bunker in Werneck. Foto: Feuerwehr Werneck

Da zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen im Bunker befinden, wurde die Menschenrettung und Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz eingeleitet. Zusätzlich ließ die Einsatzleitung die Alarmstufe erhöhen und so zur Unterstützung die Feuerwehren Essleben und Ettleben und weitere Atemschutzträger nachalarmieren.

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Brand in einem ehemaligen Bunker in Werneck. Foto: Feuerwehr Werneck

Brand in einem ehemaligen Bunker in Werneck. Foto: Feuerwehr Werneck

Keine Personen gefunden

Nach kurzer Zeit konnte der Brandherd in Form von brennendem Unrat lokalisiert und abgelöscht werden. Personen wurden bei der ausführlichen Absuche der Gemäuer nicht gefunden. Eine besondere Herausforderung stellte die anschließende Entrauchung des Gebäudes dar, da es nur einen Zugang gibt und so das übliche Vorgehen der Überdruckbelüftung mangels ausreichend großer Abluftöffnungen nicht funktioniert hätte. Daher wurde das Entlüftungsgerät des Wernecker Rüstwagens angefordert, mit dessen Hilfe die Einsatzstelle schließlich nach einer Einsatzdauer von etwa einer Stunde rauchfrei an die Polizei übergeben werden konnte.

Artikel beruht auf eine Pressemitteilung der Feuerwehr Werneck.

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