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Trading beschreibt den kurzfristigen Handel an Online-Börsen mit Währungen, Aktien, Rohstoffen. Foto: ascal Höfig
Trading beschreibt den kurzfristigen Handel an Online-Börsen mit Währungen, Aktien, Rohstoffen. Foto: ascal Höfig

Die häufigsten Anfängerfehler beim Trading

Trading beschreibt den kurzfristigen Handel an Online-Börsen mit Währungen, Aktien, Rohstoffen und vielen weiteren Finanzinstrumenten. Es wird versucht, die Volatilität der Finanzmärkte zum eigenen Vorteil zu nutzen. Somit ist Trading das exakte Gegenteil von langfristigen Investments. Die fortschreitende Digitalisierung macht es möglich, dass sich immer mehr Deutsche für das virtuelle Börsengeschäft interessieren. Benutzerfreundliche Depots ermöglichen es, vom Sofa oder dem eigenen Küchentisch aus mit Anlagewerten jeder Art und fast rund um die Uhr zu handeln. Für Einsteiger erscheint das Geschehen etwas unübersichtlich. Deshalb versuchen wir an dieser Stelle, eine Hilfestellung zu leisten, damit sich in der Trading-Szene zurechtgefunden werden kann.

Darauf sollte man beim Trading achten

Dabei hält sich hartnäckig die Legende, dass im schnellen Börsenhandel im Handumdrehen ein Vermögen angehäuft werden kann. Trading ist vor allem harte Arbeit, die schon vor dem ersten Kauf beginnt. Eine gründliche Vorbereitung und das ständige Beobachten des Marktverhaltens sind dabei unabkömmlich.

Unbedingt geduldig bleiben

Geduld ist beim Trading eine notwendige Tugend. Der Trader wartet auf gute Handelsmöglichkeiten, er muss den besten Moment abwarten, um einzusteigen. Laut einer Studie des Branchenmagazins Finanztest ist neben mangelndem Börsenwissen kurzfristiges Handeln, das in Aktionismus endet, für die Verluste der meisten Börsenanfänger ursächlich. Einsteigern fehlt es oftmals an der notwendigen Ruhe und Gelassenheit, um auch bei fallenden Kursen die Anteile am Unternehmen zu halten. Gleichzeitig werden Aktien bei steigenden Kursen zu früh verkauft. Es empfiehlt sich, eine mittel- bis langfristige Börsenstrategie zu entwickeln und diese dann bei kurzfristigen Marktturbulenzen beizubehalten.

Die psychologischen Aspekte

Vielleicht sind es gerade die psychologischen Aspekte, denen bei einer Fehleranalyse am meisten Gewicht beigemessen werden sollte. Emotionen wie Angst und Gier beeinflussen das Verhalten beim Trading negativ. Der Trader sollte seine eigenen Reaktionen darauf abklopfen, um die notwendige Objektivität nicht zu verlieren. Besonders wenn am Anfang erfolgversprechende Gewinne erzielt werden, droht die Gefahr der Gier-Falle. Viele schließen dann mehr Trades ab, als sie überblicken können. Gleichzeitig wird das Risikomanagement vernachlässigt und vergessen, der eigenen Strategie zu folgen. Es wird versäumt, Gewinne zu realisieren und Verluste zu akzeptieren. Bei labilen Zeitgenossen ist es dann nicht mehr weit, typisches Suchtverhalten an den Tag zu legen.

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Trading lernen

Trading ist kein Ausbildungsberuf, auf den Unis gibt es kein Proseminar, dass sich explizit mit Trading befasst. Nur wer sich in Eigenregie über Fachliteratur, Video-Tutorials und Webinars in die Materie einarbeitet und die Grundkenntnisse verinnerlicht, der zieht einigermaßen gewappnet ins Feld des digitalen Börsenparketts. Profunder Expertenrat kann lebensnotwendig sein. Erfolgversprechend sind dabei spezielle Websites wie Trading erlernen mit Andre Witzel. Der Fuldaer Börsenguru hat das Börsengeschehen von der Pike auf erlernt und gibt sein Wissen gerne weiter. Zum Traden bedarf es eines Brokers, der dem Händler die Börsensoftware zu Verfügung stellt. Manche Broker bieten ein Demokonto an, mit dem es sich ohne Echtgeld üben lässt. Bevor der erste Euro investiert wird, sollte der Anfänger sich die Zeit nehmen, um die Handelsplattform des Brokers zu verstehen und die Mechanismen der Märkte kennenzulernen.

Hilfsmittel für das Trading

Eine schlüssige Strategie ist ein elementares Werkzeug des Traders. Dabei ist es nicht ausreichend, eine der zahlreichen im Internet kursierenden Vorschläge zu kopieren. Eine funktionierende Strategie entsteht nur, wenn Erfahrungen und das eigene Risikoverhalten eingebracht werden. Am ehesten kann eine sinnvolle Strategie entwickelt werden, wenn der Trader ein Journal oder Tagebuch führt, in das jede Handlung eingetragen wird. Nur so ist es möglich, eigene Fehler zu lokalisieren, zu analysieren und zu eliminieren.

Das können gute Trader

Ein guter Trader besitzt fundierte Kenntnisse über die Funktionsweisen der Märkte. Er beobachtet ständig die fundamentalen und technischen Indikatoren, um Marktschwankungen frühzeitig zu erkennen. Ein solides Risikomanagement begrenzt dabei die Verluste ebenso wie eine gesunde Streuung der Positionen. Disziplin ist eine letzte Eigenschaft, ohne die der Trader nicht auskommt. Während die Kurse überwacht werden, sind übereilte Entscheidungen zu vermeiden. Dabei gilt als Faustregel, dass es besser ist, eine Chance zu versäumen als einen Verlust zu erleiden.

Hinweis: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastbeitrag. 
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