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Sirene. Symbolfoto: Pascal Höfig
Sirene. Symbolfoto: Pascal Höfig

Warnung im Katastrophenfall: 42 feste Sirenen im Stadtgebiet

In Schweinfurt ermöglichen 42 im Stadtgebiet verteilte Sirenen, dass die Bevölkerung im Katastrophenfall flächendeckend gewarnt werden kann. Im Bedarfsfall können diese 42 fest verbauten Sirenen durch zwei mobile Sirenen ergänzt werden.

Um das Schweinfurter Sirenennetz technisch in Ordnung zu halten, werden regelmäßige Wartungen und Reparaturen durchgeführt. Auch beteiligt sich die Stadt Schweinfurt an dem zweimal jährlich stattfindenden, landeseinheitlichen Sirenenprobealarm.

Ersatz von Motor-Sirenen durch Elektronische

Damit die Warnung der Bevölkerung auch in Zukunft gewährleistet werden kann, werden die vorhandenen Motor-Sirenen in den nächsten Jahren sukzessive durch elektronische Sirenen ersetzt. Umgesetzt ist dies bereits mit der Sirene auf dem Volksfestplatz.

Technik muss auf aktuellem Stand sein

„Uns ist es enorm wichtig, dass diese klassische Warnmethode in der Stadt Schweinfurt immer auf dem aktuellen Stand und technisch einwandfrei ist. Nur so können wir die Bürger im Katastrophenfall schnell und effektiv warnen. Schon oft haben Großschadensereignisse in den vergangenen Jahren gezeigt, dass Sirenen dafür noch immer das beste Mittel sind. Nicht zuletzt bestätigte dies die schreckliche Hochwasserkatastrophe in Deutschland, die zu viele Menschen das Leben kostete“, so Oberbürgermeister Sebastian Remelé.

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Die im Stadtgebiet vorhandenen Sirenen dienen der Warnung der Bevölkerung bei einem Katastrophen- oder Verteidigungsfall. In früheren Jahren wurde auch die Feuerwehr über diese Sirenen alarmiert.

Was bedeuten die Warntöne?

Wichtig ist, dass die unterschiedlichen Signaltöne eingeordnet werden können und bekannt ist, wie man sich nach Wahrnehmung der Sirenensignale verhält.

Ist zum Bespiel ein Heulton (an- und abschwellend) von einer Minute zu hören, sollten die Rundfunkgeräte eingeschaltet werden. Über den Rundfunk bekommt die Bevölkerung dann Hinweise oder Handlungsempfehlungen, wie „Fenster und Türen geschlossen halten“ oder „Wohnung nicht verlassen“. Ein durchgehender einminütiger Heulton wiederum gibt Entwarnung.

Warn-Apps NINA und KatWarn

Als Ergänzung zu den Sirenen gibt es seit einigen Jahren Warn-Apps für das Smartphone. Die bekanntesten Warn-Apps sind NINA und KatWarn. Beide Apps können kostenfrei heruntergeladen werden. Die Bedienung ist intuitiv und daher sehr einfach.
In diesen Warn-Apps kann der Benutzer die Gebiete auswählen, für die er Warnungen erhalten möchte. Zusätzlich kann ausgewählt werden, ob weitere Warnungen, wie zum Beispiel die Warnung vor Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturm, oder auch die Information über die aktuelle Pandemielage angezeigt werden sollen.

Smartphone. Symbolfoto: Pascal Höfig

Smartphone. Symbolfoto: Pascal Höfig

Analog zu den Sirenen werden diese Warn-Apps von der Integrierten Leitstelle ausgelöst, das heißt, ertönen die Sirenen, bekommt der App-Nutzer die Information direkt auf sein Smartphone. Auch der Katastrophenschutz der Stadt Schweinfurt kann die Warn-Apps zur Warnung der Bevölkerung nutzen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Schweinfurt.
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