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ZF produziert in Schweinfurt auf unterschiedlichen Produktionslinien Teile für die zunehmend elektrifizierte Automobilindustrie. Foto: Dominik Gigler
ZF produziert in Schweinfurt auf unterschiedlichen Produktionslinien Teile für die zunehmend elektrifizierte Automobilindustrie. Foto: Dominik Gigler

Wie ZF die Mobilität der Zukunft nachhaltig gestaltet

Bereits heute bietet ZF umfassende Lösungen für eine nachhaltige Mobilität an und unterstützt die Automobilindustrie mit flexiblen Konzepten bei der Elektrifizierung des Pkw-Antriebs. Der Standort Schweinfurt ist als weltweites Kompetenzcenter des gesamten Konzerns für hybridisierte Antriebsstrangmodule sowie elektrische Antriebe für E-Mobilität mit dabei, wenn es darum geht, deutliche Verbesserungen bei Leistungsdichte, Gewicht und Wirkungsgrad der elektrischen Antriebe umzusetzen. Investiert wird dafür nicht nur in Maschinen und Anlagen – z. B. für die Produktion von Hybridmodulen – sondern auch in die Weiterbildung der Mitarbeiter:innen vor Ort.

Fahrzeugmodelle mit E-Antrieb boomen derzeit in Europa – gefördert durch politische Maßnahmen, die aufgrund des immer deutlicher werdenden Klimawandels ergriffen werden. „ZF ist ein echter Systemanbieter in der E-Mobilität und verfügt über eine einzigartige Kompetenz in der Elektrifizierung des Antriebsstrangs über alle Branchen hinweg. Wir bieten unseren Kunden ein breites und flexibel einsetzbares Produktportfolio und leisten so bereits heute einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion“, sagt Manfred Süß, ZF-Standortleiter in Schweinfurt. Schon heute sind weltweit über eine Million Fahrzeuge mit E-Motoren von ZF auf den Straßen unterwegs. Tendenz weiter deutlich steigend.

ZF hat bereits vor Jahren seinen strategischen Fokus konsequent auf Technologien für die Mobilität der nächsten Generation gelegt und entwickelt seit jeher alle Produkte auf eine möglichst große Effizienz und CO2-Reduzierung hin. Beispiele dafür sind die ZF-Getriebe – insbesondere als Hybridversion, Elektrolenkungen oder die rein elektrischen Antriebe. Konkret fertigt ZF am Standort Schweinfurt bereits seit 2008 Antriebskomponenten für Hybrid- und vollelektrische Fahrzeuge, die in Mittel- und Oberklasse-Fahrzeugen wie dem Mercedes EQC eine breite Anwendung gefunden haben. So leistet ZF einen wesentlichen Beitrag dazu, dass die Kunden des Unternehmens ihre CO2-Ziele erreichen.

ZF-Standort Schweinfurt ist weltweites Kompetenzcenter für E-Mobilität

Der führende Mobilitätsspezialist bedient seine Kunden sowohl mit umfassenden Lösungen für Plug-in-Hybride als auch für reine E-Fahrzeuge. Derzeit entstehen in Schweinfurt Hybridmodule, also Elektromotoren mit Drehmomentwandlern oder Torsionsdämpfern für die neueste Generation der Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge und komplett elektrische Achsantriebe mit Leistungselektronik, E-Motor, Getriebe, Antriebswellen, Parksperre und Motorsteuerungssoftware aus einer Hand. Die Elektromotoren zeichnen sich dabei durch ihre Effizienz und einer besonders hohen Leistungsdichte aus.

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Dank der gebündelten Entwicklungs- und Produktionskompetenzen unter einem Dach ist der Standort Schweinfurt das Kompetenzcenter des gesamten Konzerns für hybridisierte Antriebsstrangmodule sowie elektrische Antriebe. Die Innovationskraft der rund 9.000 Mitarbeiter:innen beschränkt sich nicht nur auf neue Technologien. Man will in allen Produktionsschritten CO2-Emissionen reduzieren – schon bei der Erzeugung der für die Produktion benötigten Energie, etwa durch selbst betriebene Blockheizkraftwerke bis hin zur Verwendung wiederverwertbarer Materialien im Versand und beim Transport zum Kunden.

„Die ZF-Vision von nachhaltiger Mobilität ist nicht möglich ohne den Ideenreichtum und das innovative Denken unserer Schweinfurter ZF-Mitarbeiter“, erklärt Manfred Süß, Leiter des Standorts Schweinfurt. Foto: Dominik Gigler

„Die ZF-Vision von nachhaltiger Mobilität ist nicht möglich ohne den Ideenreichtum und das innovative Denken unserer Schweinfurter ZF-Mitarbeiter“, erklärt Manfred Süß, Leiter des Standorts Schweinfurt. Foto: Anand Anders

Im Fokus: nachhaltige Produkte und Prozesse

ZF hat in einer Green Power Roadmap verankert, wie alle ZF-Aktivitäten bis 2040 klimaneutral werden – und damit zehn Jahre früher als im Pariser Klimaabkommen vorgesehen. Der Standort Schweinfurt will dieses Ziel bereits 2030 erreicht haben. Mobilität ist jedoch nur dann nachhaltig, wenn sämtliche Prozesse während des gesamten Lebenszyklus‘ eines Fahrzeugs nachhaltig sind, daher übernimmt ZF ebenfalls für die Lieferkette sowie die Nutzungsphase seiner Produkte Verantwortung.

Mit dem Bau einer der größten innerstädtischen Carport-Photovoltaikanlagen in Deutschland leistet ZF in Schweinfurt darüber hinaus einen starken Beitrag zur grünen Energiegewinnung und erspart der Umwelt etwa 1200 Tonnen CO2 pro Jahr. Der auf rund 14.000 Quadratmetern Dachfläche gewonnene Strom wird ausschließlich zum Eigenverbrauch im Werk Nord genutzt.

Zur Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit erklärt der Schweinfurter Standortleiter Manfred Süß: “Wir nehmen unsere Verantwortung für nachhaltiges Wirtschaften aktiv wahr: Unser größter Einfluss weltweit liegt dabei in den Technologien, die wir bereitstellen. Gleichzeitig verstehen wir unter Nachhaltigkeit aber auch das kontinuierliche Verringern unseres eigenen ökologischen Fußabdrucks, die Förderung gesunder und hoch motivierter Mitarbeiter sowie das Engagement in lokalen Gemeinschaften wie hier in Schweinfurt.“

Mitarbeiter:innen bei ZF in Schweinfurt profitieren von einem Qualifizierungsprogramm. Foto: Dominik Gigler

Mitarbeiter:innen bei ZF in Schweinfurt profitieren von einem Qualifizierungsprogramm. Foto: Dominik Gigler

„Modular eDrive Kit“ für rein elektrische Antriebe

Weltpremiere auf der zur Zeit in München stattfindenden IAA feiert das „Modular eDrive Kit“ für rein elektrische Antriebe. Die Weltneuheit bündelt die gesamte Expertise des E-Mobility-Teams von ZF für Systemlösungen, Komponenten und Softwaresteuerungen in einer flexiblen und modularen Plattform. Ein wesentlicher Vorteil des konsequenten Baukasten-Ansatzes sind kürzere Entwicklungszeiten. Ein wesentlicher Vorteil des konsequenten Baukasten-Ansatzes sind kürzere Entwicklungszeiten. Zudem eignet sich das „Modular eDrive Kit“ für unterschiedliche Fahrzeugsegmente vom Kompakt- bis zum Premiumsegment.

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