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v.l.: Johannes Saal (Tierheim (TH) Schwebheim). Wolfgang Friedl (Dt. Tierschutzbund LV Bayern), Kristin Schlembach (TH), Dirk Winter (Fressnapf Mainfranken GmbH), Christina Hermann (TH), Roman Häntsch (Marktleiter), Dr. Romy Zeller (Tierschutzbund)). Foto: Fressnapf
v.l.: Johannes Saal (Tierheim (TH) Schwebheim). Wolfgang Friedl (Dt. Tierschutzbund LV Bayern), Kristin Schlembach (TH), Dirk Winter (Fressnapf Mainfranken GmbH), Christina Hermann (TH), Roman Häntsch (Marktleiter), Dr. Romy Zeller (Tierschutzbund)). Foto: Fressnapf

Tierheim im Markt: „Adoptierstube“ in Schweinfurt eröffnet

Nach den Lockdowns in der Corona-Pandemie finden leider wieder immer mehr Tiere den Weg (zurück) ins Tierheim. Mit einer Kampagne informiert die Fressnapf-Gruppe bereits u.a. im Web dagegen. Die Abgabe im Tierheim sollte stets nur die letztmögliche Option sein. Denn die Lage in Deutschlands Tierschutz bleibt angespannt: Die über 550 Tierheime, die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossen sind, nehmen jährlich circa 370.000 Tiere auf, davon mehr als 150.000 Katzen und etwa 75.000 Hunde und auch 50.000 Kleinsäuger.

Tierheim im Markt

Fressnapf hat es sich daher zur dauerhaften Aufgabe gemacht, Tierheim-Tieren eine zweite Chance auf ein neues Zuhause zu geben – mit den Adoptierstuben. Und in Schweinfurt wird damit nun ein kleines Jubiläum gefeiert. Denn die insgesamt zehnte dieser modernen und hellen Stuben wurde am 15. Oktober 2021 im Fressnapf-XXL an der Robert-Bosch-Straße 9 eröffnet. Bereits seit 2012 besteht der rund 900qm große Markt von Inhaber Frank Röhrdanz. Da im Markt der Verkauf von Kleintieren zugunsten der Adoptierstube eingestellt worden ist, wird die Fläche nun für das neue „Tierheim im Markt“ genutzt. Natürlich besteht eine tierschutzrechtliche Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz.

Fressnapf übernimmt für das Tierheim Schwebheim alle entstehenden Kosten für die Einrichtung und Versorgung der Tiere. Die Tiere werden ausschließlich nach den Tierheimrichtlinien durch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Tierheims vermittelt. Die Vermittlungsgebühr wird vom Tierheim erhoben und eingenommen. Weiterhin unterstützt das Fressnapf-Team Schweinfurt um Marktleiter Roman Häntsch das Tierheim Schwebheim durch Sachspenden wie Futter und Sachspenden.

Unentgeltliche Nutzung

Für Fressnapf ist es nach Marburg (2013), München (2016), Mannheim (2018), Tübingen, Schwentinental und Köln (2019), sowie Krefeld, Hockenheim (2020) und Burgdorf (2021) die insgesamt zehnte Adoptierstube. In Nagarien werden einige Tiere präsentiert, an Schautafeln und Monitoren der gemütlichen und geschützt aufgestellten Stuben können die Tierheime außerdem ihre weiteren „tierischen Gäste“ vorstellen.

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Fachkundige Mitarbeiter des Marktes und ausgebildete Tierpfleger des Tierheims betreiben und betreuen die Adoptierstube. Diese fungiert als „Außenstelle“ des Tierheims Schwebheim. Das Tierheim nutzt die professionell eingerichtete Anlage unentgeltlich. Die Vermittlung erfolgt dabei über die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Tierheims, nach dessen Richtlinien und die Vermittlungsgebühr fließt ohne Abzüge an den Verein, welcher auch die entsprechende Gebühr selbstständig festlegt. Das Projekt wird sowohl in Schweinfurt als auch bundesweit durch den Deutschen Tierschutzbund e.V. begleitet.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Fressnapf-Gruppe. 

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