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Auffällig bunt leuchtet diese Privathaus in Schweinfurt. Die Beleuchtung erinnert an einen Schicksalsschlag der darin wohnenden Familie. Foto: Anand Anders
Auffällig bunt leuchtet diese Privathaus in Schweinfurt. Die Beleuchtung erinnert an einen Schicksalsschlag der darin wohnenden Familie. Foto: Anand Anders

Die rührende Story hinter dem Schweinfurter Weihnachtshaus

Auf Instagram und Facebook wird dieses Haus aus Schweinfurt gerade regelmäßig geteilt. Fröhlich bunt beleuchtet, mit einem Eisbär und Santa im Garten, Schlitten, Rentieren und einer Menge Farben schreit dieses Grundstück förmlich: Leute, es ist Weihnachtszeit!

Auch wenn viele Passanten und Schülerinnen und Schüler der benachbarten Schule das Haus fotografieren und ihm eine Menge Aufmerksamkeit schenken, ist die im Haus lebende Familie eher zurückhaltend. In die Öffentlichkeit möchte man eigentlich gar nicht, ist in der Main-Post zu lesen. Auch keinen Namen möchte die Familie nennen.

Dennoch sei man bereit zu sagen, dass die Geschichte hinter der bunten Beleuchtung auch eine ist, die als tragischer Schicksalsschlag bezeichnet werden kann.

Eine Menge Kabel verbinden die unterschiedlichen Elemente, die sich teils auch bewegen. Foto: Anand Anders

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Tochter starb vor Weihnachten, eine Zeit, die sie besonders liebte

Denn der Bewohner und seine Frau verloren kurz nach dem Einzug in das Haus ihre 17-jährige Tochter. 2017 ist die junge Frau kurz vor Weihnachten an einem Hirntumor gestorben, die Jahreszeit liebte sie allerdings besonders.

Um ihr zu gedenken, baut der Vater jährlich das Lichtermeer auf und sagt: „Ich möchte, dass sie es von oben sieht.“

Dieser Artikel erschien zuerst auf www.main-ding.de.

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