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Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Polizei. Foto: Pascal Höfig

Party in Ostheim mit 300 Gästen eskaliert: Polizei mit Flaschen beworfen

Um eine ausartende Privatparty eines 19-Jährigen mit 300 Personen in Ostheim in der Rhön aufzulösen, brauchte es ein Großaufgebot der Polizei. Unter anderem wurden laut Polizeipräsidium Unterfranken die Polizeikräfte vor Ort mit Flaschen und einem Böller beworfen.

Einen ausführlichen Artikel zu den Hintergründen der Chaosnacht in Ostheim findet Ihr auf mainpost.de

Auch auf der Hauptstraße gefeiert

Nachdem es sich nach ersten Meldungen kurz nach Mitternacht um eine große Feier mit rund 300 Personen handelte, begaben sich mehrere Streifen der Mellrichstädter Polizei und angrenzender Dienststellen vor Ort. Die Party nahm derartige Auswüchse an, dass die Gäste teilweise auf der anliegenden Marktstraße, der Hauptverkehrsstraße in Ostheim, feierten. Beim Eintreffen der Beamtinnen und Beamten konnte schnell Kontakt mit dem neu zugezogenen 19-jährigen Veranstalter aufgenommen werden. Im Anschluss wurde die Party offiziell aufgelöst und die Gäste per Lautsprecher darauf hingewiesen.

50-köpfiger Mob beleidigt Polizei und wirft Flaschen

Allerdings kam es aus einer Gruppe von rund 50 Personen in der Folge zu Unruhen. Plötzlich flogen mehrere Flaschen und auch ein Böller auf die eingesetzten Streifen. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Außerdem wurden die Beamtinnen und Beamten aus der Gruppe heraus massiv beleidigt. Angesichts der Bedrohungslage forderten die Einsatzkräfte Verstärkung aus umliegenden Landkreisen an.

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Unruhestifter kamen von Außerhalb – Ermittlungen wegen Landfriedensbruch

Die Gruppe von Unruhestiftern im Alter zwischen 17 und 25 Jahren konnte vor Ort festgehalten und einer Identitätsfeststellung unterzogen werden. Berichten der Main-Post zufolge, handelte es sich dabei um Gäste, die nicht aus Ostheim und Umgebung stammen. Für die anschließende Personalienfeststellung war unter anderem eine Vollsperrung der Markstraße erforderlich. Die Polizeiinspektion Mellrichstadt hat ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch und weiterer Delikte eingeleitet. Der Einsatz dauerte die ganze Nacht an.

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